Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht! ….zack, steht der Herbst schon fast wieder vor der Tür. Und meine Kleine ist mittlerweile gar nicht mehr so klein.

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Das Jahr vergeht einfach viel zu schnell! Wie oft sagen wir diese Worte.

Wisst ihr noch? Als wir Kinder waren da war das anders. Da haben wir jede einzelne Sekunde gelebt, so richtig gelebt! Wir haben im Sommer Kaulquappen gefangen, auf den Eiswagen gewartet, Blumen gepflückt und Kränze aus Gänseblümchenn gebunden. Jeder Tag war anders. Vollgepackt  mit Lachen, Glück und staunen. Und heute…besteht unsere Welt aus Smartphones, Tablets und Computern, und einer Uhr, dessen Zeiger irgendwie einfach schneller laufen als damals.

Ich sehe so viele Menschen, die mich immer an das weiße Kaninchen aus „Alice im Wunderland“ erinnern!

Aber das muss nicht so sein! Wir müssen lernen unser Leben wieder etwas zu entschleunigen und jeden Tag wieder bewusster wahr zu nehmen! Das fängt mit dem Aufstehen an. Ich stehe lieber etwas früher auf und kann dann ganz in Ruhe ein wenig Zeit mit mir und dem neuen Tag verbringen. Manchmal sitze ich dann mit einer Tasse Tee auf dem Balkon und versuche den Tag zu „fühlen“. Klingt echt komisch, ist aber so. Denn jeder Tag hat seine ganz eigene Stimmung. Und während dieser kleinen Morgenmeditation lasse ich mein Handy selbstverständlich ausgeschaltet. Ja!!! Ihr habt richtig gelesen, ihr lasst das Handy einfach einmal aus! Ihr überlebt das, ganz sicher!!

Und dann gibt es da noch die Sache mit dem Fahrrad:

Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich es liebe mit dem Fahrrad zu fahren? Nein?! Dann hole ich das nach: Ich liiiiiiebe es! Es gibt nichts schöneres als morgens mit dem Fahrrad in die Arbeit zu radeln. Und ich verrate euch auch warum. Anders als beim Autofahren, nimmt man mit dem Rad seine Umwelt nämlich wahr! Ja genau, so einfach ist dieses „warum“.

Man hört die Vögel zwitschern, kann den Wind fühlen und man riecht das frischgebackene Brot wenn man beim Bäcker vorbei fährt. Und man kann wildfremden Menschen ein lautes „guten Morgen“ zurufen und erntet dafür meistens ein nettes Lächeln. Das klingt alles so kitschig, ist aber wirklich so! Probiert das doch einfach einmal aus. Und bitte nicht in allerletzter Sekunde auf den Sattel schwingen sondern mit ganz viel zusätzlicher Zeit auf dem Gepäcksträger losfahren, denn sonnst kann man die Fahrt ja gar nicht genießen, und genau darum geht es ja – die Zeit bewusst zu genießen!

Macht das Handy einfach einmal aus, setzt euch hin und lest eine schöne Zeitschrift oder ein Buch. Seht ihr? Genau das ist Entspannung! Und wenn ihr genug vom lesen habt dann steht auf und macht einen Spaziergang – natürlich ebenfalls ohne Handy. Seid einfach einmal nicht erreichbar für die Welt und seid einfach nur für euch und eure Gedanken da.

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Baut diese „Handyfreiezeit“ in euren Alltag ein und ihr werdet sehen, der Tag scheint pötzlich ein paar mehr Stunden zu haben als sonst.

Liebste Grüße

Eure Ella