Da ich ja, wie ihr alle sicher schon mitbekommen habt, Mama geworden bin, bleibt natürlich auch das Thema der Kindererziehung und die Frage – was wünsche ich mir für mich und meine kleine Familie – nicht aus. Und natürlich spielt da meine eigene Kindheit eine große Rolle…und ganz nebenbei…ich hatte eine tolle Kindheit! Ich wurde geliebt und ich hatte Freiraum um mich zu entfalten und zu entwickeln.

Mama und Papa…ich danke euch von ganzem Herzen dafür!! Das musste mal wieder gesagt werden…obwohl, eigentlich bekommen meine Eltern oft zu hören wie lieb ich sie hab und das ich finde, dass sie alles richtig gemacht haben. Und genau das möchte ich später auch von meiner Tochter hören – dass ich vieles richtig gemacht habe – und sie eine unbeschwerte Kinndheit voller Phantasie und toller Spiele hatte.

In unserer leistungsorientierten Welt, die bestimmt ist von Erfolg, Geld und wer hat das tollste Smartphone, die neuesten Klamotten….mein Haus, mein Pferd (ok, ein Pferd hätte ich wirklich gern), mein Auto, mein Designerschmuck…die Liste kann man beliebig weit fortsetzen, ist das alles nicht mehr so einfach wie früher, oder scheint auf den ersten Blick zumindest so.

Tja, und da man ja bekanntlich erst einmal vor der eigenen Tür kehren sollte, muss ich wohl oder übel sagen: Ich hänge da voll drin, in diesem Sog. Und lebe meiner kleinen Maus dieses extreme Konsumverhalten auch noch vor. Auch ich habe alle zwei Jahre ein neues Handy, kann es nicht lassen, ständig neue Dinge zu kaufen (habe ich euch schon meine neues Geschirr gezeigt? Nein?! Dann folgen da in Kürze mal ein paar Fotos 🙂 ) und einen Kleiderschrank der überquillt. Von meinem Keller will ich gar nicht erst anfangen.

Schlicht und einfach: Von allem zu viel.

Wie ein tasmanischer Teufel jetzt durch die Wohnung zu fegen und alles wegschmeißen wäre natürlich eine Lösung, aber irgendwie nicht so meins. Von daher fange ich einfach mal bei meinem Kleiderschrank an. Ich werde ihn soweit ausmisten, dass ich wirklich nur noch das habe was ich wirklich brauche.

Und dann werde ich folgendes tun: Ich bin auf die Seite Kleiderei gestoßen, und dieses Konzept finde ich richtig klasse! Da zahlt man 34,-€ im Monat und kann sich alle vier Wochen 4 Teile nach Hause schicken lassen. Die trägt man dann und nach einem Monat schickt man die einfach mit dem beigeletgten Retourenschein wieder zurück. Wie Geil ist das denn?!!! Immer wieder neue Teile ausführen ohne, dass sich der Kleiderschrank füllt. Man braucht also keine riesen Gaderobe mehr für Winter und Sommer, drei eigene Pullis reichen da völlig oder drei Kleider für den Sommer, und den Rest bestellt man sich einfach Saisonbedingt dann dazu.

Ich finde dieses Konzept ist definitiv einen Versuch Wert! Und ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten, wie ich mit diesem „fashionsharing“ zurechtkomme und ob ich es dadurch tatsächlich schaffe keine neuen Klamotten mehr zu kaufen.

Habt ihr auch schon einmal über diesen Konsumwahn nachgedacht oder aufgrund einer Lebensveränderung eure Denkweise hinterfragt?

Liebste Grüße

Eure